 |
|

1999: Der Jahrtausendwechsel nähert sich mit
bedrohlicher Geschwindigkeit um möglicherweise alles Leben
auf dem Planeten Erde auszulöschen. Andy Only, Dr. Caligari,
Sargeant von Rock und Roderick Usher bleiben ruhig. Sei haben Pläne
für ein untotes Leben nach dem großen Knall.
So soll der Coup aussehen: Durch einem Deal mit Victor von Frankenstein
und Vlad Dracul werden die vier attraktiven Herren nach dem Aussterben
der menschlichen Bevölkerung reanimiert, oder kurz vorher durch
einen Biss unsterblich gemacht. Danach erfolgt die unerkannte Übernahme
einer der größten Punk-Rock Bands der Welt: den MISFITS.
Der Grund für die Auswahl dieser Gruppe, die sich dem Genre
„Horrorpunk“ zugehörig fühlt: Die Misfits
treten in schwarzer Kleidung auf, geschmückt mit Totenkopf-Emblems.
Sie tragen gruseliges Gesichts-Make-Up und eine furchterregende
Haarfrisur namens „Devilock“. Kurz: Auch im toten Zustand
würden die vier Nachahmer nicht erkannt werden und von Fans
und Medien als das Original akzeptiert werden.
2000: Der Jahrtausendwechsel ist überstanden
und der Plan von Only, Caligari, von Rock und Usher gescheitert.
Denn: Die Menschheit hat überlebt und die Misfits sind immer
noch aktiv, wenn auch nicht mehr in guter Verfassung, durch den
Ausstieg von Sänger und Drummer. Plan B sieht deshalb die Gründung
einer eigenen Band vor: Die GHOULS sind (wieder-) geboren! Die Kunde
der Entstehung eilte den vier Leichenfressern voraus, so dass die
ersten Konzerte Schlag auf Schlag folgen. Im Original-Outfit der
Misfits und mit allen Hits der großen Vorbilder haben die
GHOULS leichtes Spiel mit den Fans.
2001-2003: Die Hunger der GHOULS auf Menschfleisch
wird auf zahlreichen Konzerten im In- und Ausland gestillt. Bands
wie Mad Sin, die Rämouns, Peter Pan Speedrock, The Vibrators,
etc. lassen voller Bewunderung Teile ihres Körpers. Sogar die
Originale – die Misfits oder ihre Ex-Mitglieder – nehmen
die GHOULS erschrocken zur Kenntnis. The Undead (mit Bobby Steele
und Joey Image – beide Ex-Misfits) kommentieren den gemeinsamen
Auftritt mit den GHOULS wie folgt: „Who is the singer, he
sounds just like Danzig?!“ und die Vibrators übertreiben
in ihrer Euphorie: „We’ve seen the Misfits and you guys
are much better live!“ Gotteslästerung, ganz klar.
Mittlerweile spielen die GHOULS ausverkaufte Konzerte in ganz Deutschland.
Doch dies konnte sie nicht auf besonderes Highlight vorbereiten:
Beim MISFITS-Konzert in Haarlem, Holland, wird Roderick Usher auf
die Bühne eingeladen, um mit Jerry Only (Misfits), Marky Ramone
(Ramones) und Dez Cadene (Black Flag) den Misfits-Klassiker „Skulls“
vor ausverkauftem Haus zu singen!
Mit knapp dreißig Songs aus beiden Schaffensperioden der Misfits
(1978-1983 mit Sänger Glenn Danzig) und 1995-2000 (mit Sänger
Michale Graves und Drummer Dr. Chud) haben die GHOULS ein Programm,
welches jeden Misfits-Fiend (so nennen sich die Fans der Truppe
aus Lodi, New Jersey) zufrieden stellen sollte, natürlich inklusive
der Hits „Last Caress“, „Die, Die My Darling“
oder „We Are 138“.
Doch das ist nicht alles: Bereits drei eigene Songs in bester Horrorpunk-Tradition
sind fertig gestellt, um das Erbe der Misfits anzutreten.
Veröffentlichungen:
2002: Misfits’ Night Out –
Demo-CD
2003: Beitrag auf Misfits Tribute Sampler (USA-only)
2003: Beitrag auf Fiendclub Misfits Tribute (Deutschland)
Line-Up:
Roderich Usher – Vocals
Sargeant von Rock – Guitar, Backing Vocals
Andy Only – Bass, Backing Vocals
Dr. Caligari - Drums
|
 |