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Reviews about our The Other -
The Place to bleed LP / CD:

Sonic Seducer Mai 2008
The Other -“The Place To Bleed”
(Fiendforce/Cargo Records)
Nach einem Intro, das an “Twilight Zone” erinnert, geht es in die Vollen:
The Other, Deutschlands beliebteste Horropunkband beweist auch auf ihrem neuen Album “The Place To Bleed” den Mut zur Weiterentwicklung. Die Band ist härter geworden, hat den einen oder anderen Metaleinfluss dazugewonnen, aber dennoch nichts von ihrer Eingängigkeit eingebüsst. Beim deutsch eingesungenen “Der Tod steht dir gut” ist deutlich zu hören, dass The Other mit Bela B. unterwegs waren, sein Einfluss lässt sich nicht leugnen und “Das steht The Other gut”. Was für ein cooler Song! Auch sonst sind einige neue Inspirationsquellen hinzugekommen. Bei “Black Angel” starten sie durch in Richtung Rock à la The Cult, bei anderen Songs schimmern The Damned durch, aber das alles immer nur als vager Hinweis, The Other sind unverwechselbar The Other. Bemerkenswert beim neuen Album ist auch, dasss Rod Usher bei weitem mehr mit seiner Stimme experimentiert als zuvor. Vielleicht werden einige der alten Fans, denen die klaren Misfits-Sound der Anfänge oder die melodischen Singalong-Tracks des zweiten Album gefielen, zuerst Schwierigkeiten mit Songs wie “Become Undead” oder “The End Of Our Time” haben, da beide Songs zwar gewohnt straight nach vorne ausgefallen sind, aber auch ein wenig in Richtung Metal tendieren. Aber eingängigen, melodischen Hymnen wie “The Creature From The Black Lagoon”, “The Murder In The House Of Wax” oder dem eingangs schon erwähnten “Der Tod steht ihr gut” werden sie nicht widerstehen können und spätestens beim zweiten Durchlauf kann niemand mehr widerstehen. Hört die CD und kommt zur (Freak-)Show!
Karin Hoog,
8/10
ORKUS Mai 2008
The Other -
The Place To Bleed
CD (Fiend Force/Cargo)
Hereinspaziert, willkommen und Manege frei für The Other, die mit The Place To Bleed antreten, ihren Ruf als Europas populärste Horrorpunkband zu verteidigen. Bei Become Undead geht es nach dem circensischen Intro erstmal mächtig zu Tisch. Temporeich und mit massiver Durchschlagskraft. The End Of Our Time legt nahtlos nach, ehe das Quartett mit der ersten großen Überraschung aufwartet: Der Tod steht Dir gut ist ein deutschsprachiger Song, der Sänger Rod Usher auf den Spuren von Bela B. wandeln lässt. Überhaupt ist der Gesang diesmal wesentlich facettenreicher ausgefallen. Entsprechend variabel agieren auch die Komplizen des mondsüchtigen Vokalisten. Freak Liberation Front erinnert von Timbre, Harmonien und Gitarrenarbeit her an Deathrock à la Shadow Reichenstein, der Black Angel saß offenkundig auch schon bei Glenn Danzig auf der Bettkante, The Dark World Order wiederum weist zumindest in den ersten Takten deutliche Psychobilly-Affinitäten auf. Für Abwechslung ist in der morbid-monströsen Nummernrevue jedenfalls gesorgt, ohne dass der typische Bandsound deshalb verloren ginge. The Other geben ihrem Publikum vom Trip in die schwarze Lagune bis zum Graveyard Rodeo genau das, wonach es lechzt: Blut und Spiele mit Stil und Schmackes. 9/10
Christoph Kutzer
OX Mai 2008
THE OTHER -
The Place To Bleed
CD | Fiendforce/Cargo | fiendforce.de
Kaum legen THE OTHER
aus Köln bei „Der Tod steht dir gut“ (ja, deutscher Text!) mit ihren Uohohohooo!“-Chören los, ist es vorbei mit meinem Vorsatz, diesmal in
der Rezension die „M-Band“ nicht zu erwähnen. Warum das eine, warum
das andere? Weil THE OTHER immer noch „zu 138%“ zu ihrem einen großen
Einfluss stehen, sich aber mit ihrem mittlerweile dritten Album auch
freigeschwommen haben und vor allem wie THE OTHER klingen, und das
bedeutet in erster Linie hymnischen, mächtigen Rocksound zwischen Punk-
Roots einerseits und Verehrung für Rock-Bombast-Inszenierung nach den
Vorgaben von Alice Cooper und KISS. Dass die Punk-Komponente unterm
Strich auch diesmal wieder die Oberhand behält, ist löblich, war aber
zu erwarten, und ansonsten sind und bleiben die ersten drei DANZIG-
Alben sowie THE CULT in ihrer Hochphase Mitte/Ende der Achtziger klar
maßgeblich. „The Place To Bleed“ ist einmal mehr ein nostalgischer
Geisterbahn-Besuch mit anschließendem Einkaufsbummel im Comic- und
Actionfiguren-Shop mit angeschlossener Horror-Videothek: Wir sind alle
erwachsen und wissen um Klischees und Inszenierung, aber manchmal
gewinnt einfach die kindliche Lust an Kunstblut-Inszenierung die
Oberhand, und kaum woanders macht das so viel Spaß wie bei THE OTHER.
(8) Joachim Hiller
Rock Hard Mai 2008
THE OTHER
The Place To Bleed
Fiendforce/Cargo
Nach der letzten starken The-Spook-Scheibe kommt nun auch von THE OTHER eine feine neue Horrorpunk-Schlachtplatte aus deutschen Landen. Die Kölner Truppe versteht es auf „The Place To Bleed“, ihre Kompositionen mit annähernd metallischer Härte und Präzision gekonnt auf den Punk(t) zu bringen. So gesellen sich ins Gruselkabinett neben Fast-forward-Attacken wie ´Become Undead´ oder ´Return To The House Of Usher´ auch wieder viele mitgrölkompatible Grabeshymnen wie ´The Murder In The House Of Wax´ oder ´Graveyard Rodeo´. Das deutschsprachige ´Der Tod steht dir gut´ fällt dabei zunächst etwas gewöhnungsbedürftig aus, offenbart nach einigen Durchläufen aber auch seine Reize.
Keine Frage: Mit dieser starken Platte dürfte es der Band ein Leichtes sein, bei ihrem Publikum für wohliges Gruseln zu sorgen.
Ronny Bittner
Plastic Bomb Mai 2008
The Other „The Place To Bleed“ LP/CD
Ich hätte mein komplettes Gehalt drauf gewettet, dass diese Platte nicht mit einem Lied, sondern mit einem Intro beginnt. Und so isses nun auch. Ganz in klassischer Horrorpunk-Manier. THE OTHER überragen alle Bands dieses Genres inzwischen um Längen. Sie lassen sich nicht in die Schublade Punk abschieben, sondern brechen immer wieder aus. „The Place To Bleed“ ist ein fett produziertes, schlagkräftiges und tollwütiges Monster aus Horrorpunk, Rock und Gothic-Elementen. Der MISFITS-Einfluss dominiert immer noch, und das ist auch gut so. Manchmal glaube ich sogar, einen Schuss IRON MAIDEN-Gitarren rauszuhören. Der deutschsprachige Song „Der Tod steht dir gut“, ist im ersten Moment gewöhnungsbedürftig. Ganz einfach aus dem Grund, weil Horrorpunk nicht gerade mit deutschsprachigen Texten in Verbindung gebracht wird. Aber der Song weiss mit zunehmender Zeit zu überzeugen, wer er einfach mal was Neues bringt. Dieser schnelle, wilde, harte Horrorpunk mit seinem überragenden Sänger ist einfach nur genial. Mit diesem Album haben THE OTHER das Potential in den Mainstream reinzuriechen und ihr Publikum enorm zu vergrößern. Und das ohne Kompromisse, Zugeständnisse und Ausverkauf. Die beste Horrorpunk-Platte des Jahres? Wer sie einmal gehört hat, wird ganz sicher kein Geld dagegen wetten. Micha
Reviews about our The Other -
WE ARE WHO WE EAT LP / CD:

Zillo Mai 2006
The Other
"We Are Who We Eat"
(Fiendforce/Cargo Records)
Der zweite Streich von Deutschlands beliebtesten Horrorpunks. Die Zeit, als sie sich Ghouls nannten und die Misfits coverten ist lange vorbei, neue Songs und ein neuer Name läuteten den Beginn einer neuen Ära ein. Spätestens jetzt sind sie endgültig aus dem Schatten ihrer blutigen Vorfahren heraus getreten und präsentieren uns unter dem Appetit anregenden Titel "We Are Who We Eat" dreizehn gruselig-schöne Songs. Eine Band steht und fällt bekanntlich mit ihrem Sänger und Rod Usher hat auf jeden Fall das gewisse Etwas, das The Other von anderen Bands unterscheidet. Auf dem neuen Album ist für jeden Geschmack etwas dabei. "Passion For The Kill" ist dabei ein gelungener Einstieg: Kick-Ass-Pogo-Horrorpunk, düster, schnell, eingängig und auf den Punkt gebracht. Sitzen bleiben kann man bei anderen Songs, hier müssen die morschen Knochen geschüttelt werden. "Monster Bride" ist ein weiterer Beitrag für die Pogo-Punk-Fraktion. Wer´s melodischer mag, dem sei "In The Dead Of Night" empfohlen. Ein Hit, mehr Damned oder Nim Vind als Misfits. Oder wie wär´s mit einer düsteren Deathrock-Ballade? Auf "Menage À Mort" klingt der Sänger nach Danzig. Schaurig-schön. Auch bei "We Are The Other Ones" - die Bandhymne? - scheint stimmlich ein wenig Danzig durch. Ein Song, der sich sofort in die Gehirnwindungen einbrennt. Spätestens bis zum nächsten Konzert können hier alle mitsingen! Auch die Metalheads kommen auf ihre Kosten. "Hallow´s Eve" ist schnell und hart, mit, wie schon angedeutet, Metalgitarren. Diese glücklicherweise ohne Nervfaktor. "Horror Night" ist eingängige Party-, Halloween- Musik mit leichten Psychobillyanklängen. Natürlich wird auch Bela Lugosi, Boris Karloff und Vincent Price, den untoten Helden Hollywoods gedacht. Jeder Song wäre eigentlich erwähnenswert, ihre größte Gemeinsamkeit ist eine unwiderstehliche Eingängigkeit. Ein durch und durch gelungenes Album voller mitreissender Horrorpunk-Hymnen. Bitte mehr davon! 10 von 10 Totenköpfen als Bewertung für dieses Album! Hoog
EMP-Redaktion
Also faul waren The Other nun wirklich nicht. Zahlreiche Shows im In- und Ausland mit u.a. Misfits, Balzac, Wednesday 13, The 69 Eyes, DRI, Cinema Strange, Meteors oder The Real McKenzies brachten die Jungs um Rod Usher sichtlich und hörbar voran. Mit "We are who we eat" ist der Band ein wirklich gutes Horror Punk Album gelungen. Die Mischung aus Punk Rock, Metal, Deathrock/Batcave und Rockabilly ist clever durchdacht und ausgewogen. Schade das mir nicht das originale Cover vorliegt. Hier kann man bestimmt noch einiges an Liebe zum Detail entdecken. Und endlich lügt ein Bandinfo nicht, denn "We are the other ones" und "In the dead of night" zünden wirklich beim ersten Mal. Da wundert es nicht, wenn sogar Rob Zombie Kontakt zur Band aufnahm und diese beglückwünschte. Dem kann man sich nur anschließen. Bleibt nur zu hoffen, dass die Band live ein wirklicher Augen- und Ohrenschmaus ist. Und immer daran denken: "We are who we eat" oder auch "Fleisch ist mein Gemüse"! (Fury Gagarin / 25.03.2006)
LEGACY, Mai 2006
THE OTHER
We Are Who We Eat" (Fiend Force/Cargo)
HE OTHER "We Are Who We Eat" (Fiend Force/Cargo) Mit ihrem sehr gelungenen Erstling "They're Alive" konnten THE OTHER bereits einen ganzen Sack voller Lorbeeren einheimsen. Die Erwartungen an den Nachfolger waren entsprechend hoch. Was würden die vier untoten Kölner diesmal aus ihrem Band-Mausoleum ans fahle Mondlicht befördern? Na, was wohl: Eine weitere Kollektion schaurig-schöner Horrorpunk-Ohrwürmer mit Biss natürlich. Mit "We Are Who We Eat" verfolgt die Band den einmal eingeschlagenen Pfad durch die wohlig Gänsehaut erregende Genre-Düsternis konsequent weiter, erlaubt sich allerdings jenseits erkennbarer Misfits-Fußstapfen deutlich mehr Abstecher ins Umland. Etwa um in einer einsamen Friedhofskapelle Orgel zu spielen (´This Is Not An Exit´) oder um mit dem genial gruftigen ´Ménage A Mort´ die schwarze Damenwelt zu betören. Rod Usher zeigt sich gesanglich deutlich facettenreicher als auf dem Debüt-Werk. Eldritch-Bass gesellt sich zum Danzig-Timbre und verleiht dem Release eine dunkel romantische Note. Nicht umsonst hebt ´The Ghosts Of Hollywod´, eine stilvolle Hommage an das klassische Gruselkino, mit einem Bauhaus-Zitat an. Trotz all dieser wohl dosierten Experimente bleibt das Hauptaugenmerk des Vierers jedoch auf jene Tugenden gerichtet, die THE OTHER zu Europas beliebtester Horrorpunk-Combo gemacht haben: Energieerzeugung und Ohrwurmbeschwörung. ´Shadows Of The Past´ etwa ist eine ebenso rasante wie eingängige Pogo-Untermalung, wie geschaffen dafür, die Toten auf ihren Gräbern tanzen zu lassen. Vom Eröffnungsknaller ´Passion For The Kill´ bis zum abschließenden Party-Song ´Horror Night´, dem ein Saxophon einen gewissen nostalgischen King Kurt-Touch verleiht: "We Are Who We Eat" ist ein gefundenes Fressen für alle Kreaturen der Nacht. Bon Appetit! (THD) 12 Punkte
OX, April 2006
OTHER
We Are Who We Eat CD
fiendforce.de
Holla, was für eine Steigerung! Als MISFITS-Coverband THE GHOULS starteten THE OTHER einst, unter eigenem Namen kam dann 2003 ein erstes Demo und 2004 das Debüt „They’re Alive“, mit dem man freilich auch keine Zweifel daran ließ, dass Herr Danzig nebst jeweiliger Entourage zu den großen Vorbildern zählt. Zwei Jahre später sind THE OTHER nun zurück (wie das bei Untoten eben so ist, sie kommen wieder ...), und wieder ist großes Kino angesagt, getreu dem Bandmotto „138% Horrorpunk“. Entsprechend wird textlich an Klischees verbraten, was die Thematik so hergibt, und immer wenn man das Gefühl hat, da treibt es jemand aber arg bunt (bzw. schwarz oder blutrot ...), wirft man einen Blick auf den Albumtitel, erkennt auch die Ironie und das Augenzwinkern und weiß, dass hier Menschen dahinterstecken, die einfach ein Konzept konsequent durchziehen, reichlich Schminke inklusive. Aber die Optik ist nur das eine, das andere ist die Musik, und die ist mit dem zweiten Longplayer von THE OTHER so richtig höllisch gut geworden. Natürlich gibt es keinen Song ohne „Woohoohoohooo“-Chöre, natürlich sind die MISFITS der allein gültige Maßstab, doch mit Songs wie „In the dead of night“, „We are the other ones“ oder „Shadows from the past“ sind auch ein paar eigene (zukünftige) Hits dabei, die man schon nach dem zweiten Hören mitsingt. Absolut erstklassig ist hier auch die Produktion, die zwar an den richtigen Stellen mit entsprechend Hall für den nötigen Goth- Faktor sorgt, aber grundsätzlich richtig schön straight-punkig geworden ist. Und besser als das, was uns in den letzten Jahren unter dem Namen MISFITS an lahmem Rockzock geboten wurde, sind THE OTHER sowieso. (50:04) (8) Joachim Hiller
Auf der Ox-CD zu hören
Flying Revolverblatt (April 2006)
The Other: We Are Who We Eat(Fiend Force Records) Laut Albumtitel bin ich ein gehörntes Schwein mit Schuppen und Flügeln, um das auszubügeln sollte ich mal wieder in der Leichenhalle wildern, Danke für den Tipp! Vor einiger Zeit stieg aus der dampfenden Friedhofserde Deutschlands eine Band namens The Gouls, ihres Zeichens fanatische Misfits-Jünger, diese mutierten, wie es sich für gestandene Monster gehört, von Europas erfolgreichster Misfits-Coverband zu einer eigenständigen Horropunk-Band, und siehe da, The Other waren geboren um die Teutonen zum Tod zu bekehren. Dies tun sieh nun schon seit 2002 recht erfolgreich, was Konzerte mit Szenengöttern wie Misfits und Balzac, sowie ihre erstes Album „They're Alive!“ mehr als belegen. Und mit ihrem neuesten Werk wird sich die Armee der rhythmisch zuckenden Zombies nur noch vergrößern. Was Sound, Gesang, Hooklines und Hintergrundchöre angeht, orientieren sich nach wie vor an den Übervätern des Genres. Doch das Songwriting ist eigenständiger geworden, die Stücke haben teils einen metallischen Klang, mit Psychobilly- und Hardcore-Anleihen wird nicht gegeizt, wären die Misfits im 21. Jahrhundert gegründet worden, sie würden ziemlich genau wie The Other klingen. ivo
ROCK HARD (April 2006)
THE OTHER
We Are Who We Eat
Fiendforce/Cargo (50:11)
Klein ist sie, die "Horror-Punk"-Schublade. Die Misfits haben mit ihrem Image und ihrem immensen Hit-Katalog die Marschrichtung vorgegeben, und ihre Jünger sehen nur bedingt Anlass, an diesen Grundfesten zu rütteln. Die ehemalige Misfits-Cover-Kapelle THE OTHER tut eh gut daran, weiterhin auf den Pfaden der Idole zu wandeln, klingt Fronter Rod Usher streckenweise doch mehr nach Danzig als der frühere Misfits-Chef heutzutage selbst. Es gibt also die ganz große Kelle frisch nach vorn preschender Punkrock-Songs mit massig Pathos, gepflegten Grusel-Texten und schicker Ghoul-Optik. Ganz, ganz zaghaft schielen die Deutschen zwischendurch mal gen Batcave. Aber auch dieser Apfel fällt ja nicht weit vom Stamm.
Jan Jaedike
7 (von 10 Punkten)
Fiendclub.de
from: Hanna
The Other sind in wenigen Jahren zu einer der bekanntesten und gefragtesten Horrorpunk-Bands aufgestiegen. Mit „We Are Who We Eat“ legt das Quartett nun das zweite Album vor. Eins vorweg: Wer das Debüt „They’re Alive!“ mochte, wird von diesem Album ganz sicher nicht enttäuscht sein. Ganz im Gegenteil, denn hier klingt die Band noch ausgereifter und stärker.Mit dem Opener „Passion For The Kill“ geht es direkt in die Vollen. Zum ersten Mal gibt es bei The Other eine Strophe auf deutsch, die sich wunderbar einfügt. Insgesamt ist „We Are Wo We Eat“ noch eine Spur härter, doch das tut dem Melodischen keinen Abbruch, sondern lässt die dreizehn Songs inklusive Hidden Track noch energiegeladener wirken. Sing-Along-Kracher sind mit dem bereits bekannten, jedoch neu aufgenommenen „We Are The Other Ones“ und „Horror Night“, auf dem Renfield, gern gesehener Bühnengast bei Ghouls-Shows, Saxophon spielt, reichlich vorhanden. „We Are The Other Ones“ hat sich auch live schon bewährt und wird vermutlich nicht mehr auf der Setlist fehlen. Mit zu den besten Songs des Albums zählt „This Is Not An Exit“, bei dem Kollege Renfield hier und da ein paar Orgeltöne einspielt, die perfekt ins Gesamtbild passen. Etwas langsamer kommt „Ménage A Mort“ daher. Sänger Rod Usher reizt hier seine Stimme optimal aus, und textlich ist es nicht der einzige Song, der eine düstere Erotik birgt, die teilweise an Danzig erinnert. Mit „Shadows From The Past“ gibt es den ersten The Other-Song gegen Nazis, der ordentlich aggressiv aus den Boxen hallt. Inhaltlich ist „We Are Who We Eat“ durchaus vielseitig. Zwar wird über die „üblichen Verdächtigen“ wie Vampire, sadistische Mörder und die Riege der klassischen Hollywood-Monster gesungen, doch lohnt es sich durchaus, zwischen den Zeilen zu lesen, denn die Gedanken über Gesellschaft, Einsamkeit und ihre Barrieren und Lasten sind es wert, gehört zu werden. Um den Bonustrack nicht zu verpassen, sollte man nicht sofort den CD-Spieler ausschalten, sobald der letzte Ton des Schlusssongs verklungen ist. „The Tell-Tale-Heart“ nach der gleichnamigen Geschichte von Edgar Allan Poe ist nämlich noch mal ein richtiges Schmuckstück. Bis zum kraftvollen Refrain steigert sich der Song stetig, und dass Gitarrist Sarge von Rock Riffs drauf hat, die sich schnell im Gehörgang festfressen, wird einmal mehr bewiesen.„We Are Who We Eat“ ist ein Album mit herausragenden Chören und gesanglich richtig stark. Um es kurz zu machen: Viel mehr Horrorpunk geht nicht.
OTHER, THE • We Are Who We Eat
(2006 Fiendforce)
Foo-Ling Yu rates it 4.5 of 5
THE OTHER
We Are Who We Eat
(Fiendforce)
WE ARE WHO WE EAT, The Other's forthcoming CD is different in a lot of ways from the previous album, THEY'RE ALIVE!, and that's a good thing. While THEY'RE ALIVE! was a directly-influenced Misfits sound, WE ARE WHO WE EAT is broader, richer, newly improved, and chocolat-ier!
Let's talk sound production. Rod Usher's vocals don't seem to mimic Danzig as much, and he sings with a lot more confidence on tracks like "In the Dead of the Night" and "We Are the Other Ones", the band's declaration to the world that they're unique. There's way less echo to his voice and no accent was noticeable to these ears. And even when Mr. Usher is spewing typical horror-punk lyrics, there's no snoozing:
WE DRESS IN LEATHER, WE DRESS IN BLACK
WE ARE THE ARMY OF THE UNDEAD
OUR SKIN IS PALE, OUR BLOOD IS COLD
WE WANT TO MAKE YOU ONE OF THIS UNDEAD FOLD
SCREAM FOR YOUR MORTAL LIFE, SCREAM FOR YOUR MORTAL SOUL
GOODBYE TO DAYLIGHT, HERE WE COME…
WAWWE. also has a much more defined metal sound this time. While THEY'RE ALIVE! went down punk and psychobilly avenues, this CD slows down enough to worship Sabbath a few times and it was a great idea that totally works. Although I have to admit my favorite track is "Monster Bride" which speeds things up 7 Seconds-style and had the chorus haunting my brain as I fell asleep last night.
The overall production is so much better than the last album, that it hardly sounds like the same band. By the time to you get to the 13th track, "Horror Night", with its faux-ska horns, it really throws you for a loop (please sit down and stay a bit for the hidden 14th track, it's worth it). So here's the bottom line. On my birthday, if you cats can pull it off, I'd like a double scoop. The Independents headlining, with The Other opening, a box of Frankenberries, and a keg of Guinness. I don't think that's such an odd request. And when you pick up your copy of WE ARE WHO WE EAT on April 14th, 2006, you'll know why.
The Other - We Are Who We Eat
Label: Fiendforce
Playing Time: 50:04 Min
Tracks: 13 VÖ:
14.4.2006
Gerade rechtzeitig zur Tour kommt das neue "The Other"-Album in die Friedhofsshops, um den Fans die richtige Einstimmung zu geben. Normalerweise ist es ja recht schwierig, einen vernünftigen Bericht über eine Horrorpunk-CD zu schreiben, weil viele Bands doch klingen, als wären sie dem Misfits-Klonlabor entstiegen oder zumindest drittgradig mit Glen Danzig verwandt.
"The Other" haben mir nun netterweise den Gefallen getan und Abwechslung ins Horrorpunk-Geschäft reingebracht. Sicher, die "handwerklichen Grundlagen" unterscheiden sich nicht großartig von anderen Horrorpunkern, aber wie man damit umgeht, hebt "The Other" dann doch von der Konkurrenz ab.
Es wird nicht so sehr Wert darauf gelegt, im Danzig-Stil rumzuknödeln, sondern abwechslungsreichen Punkrock abzuliefern, der von der Mitmachhymne über zackige Pogonummern bis hin zu düsteren Mid-Tempo-Schmachtfetzen reicht, manchmal scheint es sogar so, als hätte Pete Steele für manch Passage Pate gestanden.
Wie auch immer, größter Pluspunkt dieses Albums ist die Vielfalt, es wird nicht nur "das eine" Friedhofsschema runtergebrettert, sondern die ganze Bandbreite rauf und runter und das tut nicht nur dem Album, sondern sicher auch der ganzen Horrorpunkbranche gut. by Hannibal , vom 9.4.2006
Reviews about our The Other -
They´re Alive LP / CD:
Aardschok (Netherlands, October 04)
The Other
They're Alive!
Fiend Force / Sonic Rendezvous
Als je een groot liefhebber bent van Misfits, dan met je deze CD in huis halen, want af en toe is een perfecte kopie ook heel leuk. The Other is jaren geleden begonnen als coverband, maar deed het zo goed in het clubcircuit, dat men snel eigen nummers ging schrijven. Zelfs Jerry van Misfits was deip onder de indruk en liet de band al verscheidene keren openen voor zijn eigen band. The Other klingt weergaloss: "Arise Undead", "Invasion", "Wolf", "Army of Machines", "Hyde Inside" en "Dead Boys" zijn songs die het hart van de Misfits-fan zullen doen smelten.
Onno Cro-Mag
80 (von 100 Punkten)
www.horrorwoodbabbleon.com
THE OTHER
They're Alive!
(Fiendforce)
Although there are a large number of music fans among you who feel that replicating the Misfits' formula of driving rhythms, doo-wop/singalong choruses and, of course, that booming Elvis Aaron Danzig crypto-croon makes for a rather rubberized crutch for a band to lean on, rather than Jekyll-ishly swigging down their own creative concoctions. However, there are those among us that want to hear the Misfits' lineage live on and on and, if Danzig won't and Only can't, then, by whatever means necessary, someone HAS to. Whether it's stage moves, chops or haircuts, the Misfits, just like the Beatles before them, have inspired a slew of homage-owing bands and, gory be, if a few lives have to be sacrificed to our own Brutish Invasion, then so be it. Thankfully for we the thoroughly horrorpunk'd, Germany's The Other thinks exactly the same way. As surely every single band of this genre does, The Other began by playing their share of covers of their devilocked demigods - taking things a few engineer bootsteps further as the Ghouls, a full-blown Misfits tribute band. Encouraged by none other than ex-Misfits chordslinger Bobby Steele ("The singer sounds just like Danzig."), vocalist Rod Usher's close involvement with Fiendforce Records landed his band the opening track on the label's maiden release THIS IS HORRORPUNK. "Beware Of Ghouls" generated enough interest and praise - this reviewer included - to warrant a full-scale blitzkrieg of equal brilliance and, finally, it's arrived and THEY'RE ALIVE!
A horrorpunk/gothrock fan's gushingest nocturnal slumbervision, The Other use it ALL: "whoa-whoa's", "go!'s", three-chord calamity and songs that blend B-movie butchery with downright unhealthy mischief. Sure, opener "Ripley 8" is "Queen Wasp" on steroids and "Army Of Machines", "Invasion", "Tarantula" and "The Imp Of The Perverse" would all be right at home on FAMOUS MONSTERS (sorry Bob, I hear more Graves than Glenn), but it's when they herky-jerkily elongate their wickedness in a more innovative direction that The Other prove there is more to them that meets the proverbial crawling eye. A reworked "Beware Of Ghouls" is here as it should be, appearing early in the slaughter, but it's the noggin bobblefest of the second chorus of "Down", closer "666 Ways To Die" and the masterful murk of moperocker "Hyde Inside" (it's 69 Eye'd basso profundical benedection making it my personal fave) that's gonna keep THEY'RE ALIVE sitting right on top of the Bloodjunkies and The Independents in my oft-pillaged don't-fucking-bother-putting-it-away pile. Is it too early to demand the sequels THEY'RE ALIVE! AGAIN and THEY'RE ALIVE! 3: ISLAND OF THE ALIVE?
Blackorder.com:
Of the many bands I've gotten hooked on simply by a couple sample mp3s, The Other stood out from the crowd. I'd come across the tracks for "Hyde Inside" and "Beware of Ghouls" about a year ago, and within the regular miscellanious play list they've stayed since then. When I was readying BlackOrder.com for launch, I'd sent out contact attempts hopeing to land a couple good features and materials for review. Of these, Rod Usher of The Other responded and was kind enough to provide not only a copy of their debut "They're Alive!" for review, but also a couple signed copies we'll be giving away shortly.
The Other began as the Misfits tribute/cover act Ghouls. As the story goes, they started writing their own material and upon receiving an enthusiastic response The Other came to be. It goes without saying that they fall solidly into the Misfits genre - that being the horrorpunk archetype, and as such a genre unto itself. The influence shows clear.
They're Alive musically would lean more toward the Graves era Misfits sound, while not abandoning the pre-Earth AD feel. While the influence is apparent, no track sounds like a blatant rip off which often times is hard to manage well when you try to carve your niche in this genre. They do manage the obligatory "Whoa oh!" chorus' and the fired up shouts of "Go!" with convincing gusto and thankfully don't overdo it. Again, the tribute doesn't cross into oversaturation.
No matter how well the music is composed, the vocals will make or break an album from the first minute. Rod Usher's vocal treatments are well polished and exude confidence. It's hard to not come across as trying to emulate Danzig's once grand crooning - and again, thankfully Usher doesn't. The best vocalists stay true to their range and don't force it.
Overall this is a great album, and I've certainly enjoyed reviewing it. You can order a copy from Fiend Force as well as some other goodies worth checking out.
Terrorizer Oktober 04
THE OTHER
'They're Alive!'
FIENDFORCE
For the last five years, Ghouls have been regarded as Europe's premiere Misfits covers band, with their singer, Rod Usher, even guesting live onstage with the 'real thing' during their 2003 Dutch tour. Yearning to pen some cryptastic tunes all their own, Ghoul eventually became The Other, and of course 'They're Alive!' is pure unashamed Misfits worship. The thing is, it works so well 'cos it's miles better than anything The Misfits have put their name to since 'American Psycho'. Usher
himself sounds uncannily like a young Glenn Danzig, but The Other don't rely solely on his capable velvet tones, belting out dark, edgy, energetic punk rock to rival the best of 'em. The doomy 'Wolf' borrows heavily from latter-period Danzig solo material, but elsewhere 'Dead Boys' and 'Tarantula' terrify three chords to speedy submission in the great style of 'Beware'. In fact, 'Return Of The Repressed ' wouldn't have sounded out of place on that classic 12", and '666 Ways To Die' just rocks like a sick little motherfucker.
[8] Ian Glasper
Rock Hard Ausgabe 209
(39:55) "Horror-Punk" ist kein Genre, sondern ein Sammelbecken mehr oder minder spannender Misfits-Clones. In Zeiten, in denen die Originale zu einer Peinlichkeit verkommen sind, die sich nur durch ein Engagement in Las Vegas NOCH mehr entblöden könnten, ist einem ´ne Truppe wie THE OTHER allerdings mehr als recht. Passenderweise hervorgegangen aus einer Misfits-Coverband, wissen die Kerle genau, was zu tun ist. Zwischen pathetisch-kitschig auf der einen und angenehm Arsch tretend auf der anderen Seite, rocken die Deutschen durch die Stilvorgaben der Vorbilder,
die komischerweise während ihrer besten Zeiten vor über 20 Jahren kaum von anderen Acts kopiert wurden und von denen man daher auch 2004 noch nicht genug hat. Thorsten Wilms alias Rod Usher singt streckenweise wie ein juveniler Danzig, und man denkt sich feine Songtitel wie ´Hyde Inside´ oder ´666 Ways To Die´ aus. Klar besser als der zahnlose letzte Misfits-Output.
mainstage.de
Sie begannen als reine Misfits Coverband, doch nun haben sie sich ihr eigenes Grab geschaufelt,
aus dem The Other nun hervorkommen um mit "They´re Alive" die Welt in Angst und Schrecken zu versetzen. Und die Band, die ihre Heimat auf einem Friedhof in Leverkusen hat, kann damit total überzeugen. In bester Misfits Manier, nur besser, werden 13 Todeshymnen in die Welt geschleudert, die so phantastisch gut sind, dass Schrecken und Tod kaum schöner sein kann. "Beware of Ghouls", "Tarantula" oder "Dead Boys" sind nur ein paar der phantastischen Songs, die auf diesem Debüt (Fiendforce) zu finden sind. Selten wurde Punk so super mit Hymnen und Melodien versetzt, dass sogar Glenn Danzig vor Neid erblassen wird, sollte er diese Scheibe jemals anhören. Er sollte!
Horrorpunk kann so dermaßen Spaß machen, das beweisen The Other, die mit dieser Platte einen wahrhaften Meilenstein in Sachen Horropunk setzen und mit einem lauten "Beware Of Ghouls" kann ich nur allen diese großartige Platte ans Herz legen.
Super Scheibe, Kaufen!
DISCOVER.DE
The Other
They're Alive!
Fiendforce / Cargo
erschienen im August 2004
Horror-Punk
Irgendwie kurios: Ursprünglich gestartet sind The Other als reine Misfits-Coverband. Nach und nach aber hat die Horror-Chose so viel Eigenleben entwickelt, dass sich die Jungs aus Köln und Umgebung entschlossen haben, ihr eigenes Ding durchzuziehen. Mehr oder weniger zumindest, denn die großen Vorbilder Misfits und Danzig scheinen auf "They're Alive!" an allen Ecken und Enden durch. Allerdings hat das Quartett seine Helden derart gut studiert, dass The Other teilweise die Songs schreiben, von denen die Misfits wünschten, sie würden diese noch hinbekommen.
Beste Beispiele dafür sind die knackigen "Ripley 8", "Beware Of Ghouls" oder "Return Of The Repressed". Kurze, auf den Punkt gespielte Punk-Rocker mit Ohrwurmcharakter, die stets eine gewisse Grundhärte beibehalten. Das eindeutig betitelte "Wolf" hat eine dermaßen starke Danzig-Schlagseite, dass es einem glatt die Haarsträhne aus dem Gesicht bläst. Bei der Gitarrenarbeit dürften zudem Life Of Agony Pate gestanden haben. Zwischendurch gibt es mit den arg lahmarschigen "The Imp Of The Perverse" und "Hyde Inside" eher Schmalkost und zuweilen reizen The Other die Schlichtheit ihrer Songstruktur gefährlich nahe in Richtung Abnutzungserscheinung aus. Insgesamt überwiegen jedoch flotte, mitgröhlkompatible Songs, die sich ratzfatz länger als nur für eine Geisterstunde im Ohr festsetzen.
Fazit: Summa summarum sollten The Other keine Mühe haben, sich mit "They're Alive!" in die Herzen der Horror-Punk-Fans zu spielen, zumal die Produktion nicht perfekt, für das Genre aber allemal überdurchschnittlich ausgefallen ist. Und coole Songtitel wie "666 Ways To Die" sprechen der Zielgruppe eh aus vollem Herzen.
Joachim Brysch
VISIONS Okt. 04
Weil die Nische des Horror-Punks ein mit Hingabe bestelltes Kleinod ist, fällt es kaum auf, dass hier immer das Gleiche stattfindet Leugnen ist zwecklos. Dieses Genre wurde vor Dekaden im Labor der Misfits kreiert und derart bis ins kleinste Detail vorgegeben, dass alle nachfolgenden Kollegen wie bloße Epigonen oder gar Plagiatoren erscheinen müssen. Karnevaleske Horror-Optik, trashighe High-School-Grusellyrics, die unheiligen drei Akkorde und als Kontrastprogramm engelsgleiche Refrains
lassen die künstlerischen Spielräume gegen Null gehen. The Other sind schlau genug, aus dieser Zwangsdefensive in die unbekümmerte Vorwärtsverteidigung zu gehen. Offen bekennen sie sich zu den Übervätern des Genres, schließlich entsprangen sie selbst der Misfits-Coverband Ghouls. Der frische Opener "Ripley 8" lässt blühendes Leben in der Gruft vermuten, die Dichte des Sounds nähert sich streckenweise auch metallischen Gefilden an ("The Imp of the Perverse". Das ändert nichts daran, dass "They're Alive!" ein schmissiges Horror-Punk-Album aus dem Zauber- äh, Lehrbuch ist. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
7 Punkte, Kai Winn
www.greedrecords.de
OTHER, THE - THEY'RE ALIVE! (2004/FIENDFORCE)
LP 12.00 EUR | CD 14.00 EUR
Debutalbum der Jungs, die sich stark an den MISFITS orientieren, und dies auch verdammt gut hinkriegen. Vom Sound, ueber Gesang, Hintergrundchoere, Hooklines, bis hin zur Thematik. Beim ersten Hoeren dachten bestimmt viele, es handele sich um ein neues Output der Amis. Viele klassische, schnelle Nummern wie ''Ripley 8'', ''Beware of ghouls'', ''Dead boys'', oder ''Tarantula'' die sowohl an die originale, wie auch modernere MISFITS erinnern. Ausserdem aehneln Stuecke wie ''Wolf'' und ''Hyde inside'' ruhigen DANZIG Nummern. Wer die Jungs von ''This is Horrorpunk'' Sampler her kennt, der weiss, was hier geboten wird. Horrorpunk vom feinsten in blauem Vinyl. Spooky!
Schweres-Metall.de:
Interpret, Titel: THE OTHER – They’re Alive!
Medium: Album/CD/LP
Stil: Horrorpunk
Erschienen: August 2004
Label: Fiendforce/Cargo Records
Link: www.the-other.de
Note: 9 von 10 Punkten
Als Europas bekannteste Misfits-Coverband „Ghouls“ haben sie sich schon längst einen Namen gemacht, und seit einiger Zeit weiß das Quartett auch mit eigenen Songs zu begeistern: Roderick Usher (voc), Sarge von Rock (git), Andy Only (bass) und Dr. Caligari (dr) sind „The Other“, die mit ihrem Debütalbum in den Startlöchern stehen. Auf knapp 40 Minuten präsentiert die deutsche Horrorpunk-Band dreizehn Songs, die sich allesamt hören lassen können. Der Einfluss der Misfits ist natürlich zu spüren, doch das ist auch so gewollt. „Beware of Ghouls“ kann man bereits auf dem Halloween 2003 erschienenden Sampler „This is Horrorpunk“ lauschen. Auf „They’re Alive!“ gibt’s den Song neu aufgenommen, ebenso wie „Hyde Inside“, offensichtlich von Robert Louis Stevensons „Dr. Jekyll and Mr. Hyde“ inspiriert und eines der stärksten Lieder der Platte. „Tarantula“ stellte sich live als eines der packendsten Stücke dar, was sich auch aus der Konserve bestätigt. Mit einem Chorus, den jeder nach dem ersten Hören mitsingen kann, ordentlich Backgroundvocals und eine gute Portion „Woohoo“ ist der neunte Song absolut eingängig.
„Let’s go!“ Am Ende legen „The Other“ mit „666 Ways To Die“ noch einen drauf und bieten ordentlich Material zum Pogo. Nach mehrfachem Abspielen kristallisiert sich aber „The Imp Of The Perverse“ als Highlight heraus. Strophen als auch Chorus lassen keine Wünsche offen. Insgesamt gibt es auf „They’re Alive!“ keinerlei Durchhänger, jeder Song ist den Einkauf wert. Da verwundert es nicht mehr, dass die Band bei den Vorbildern Misfits bereits für den Support sorgen durfte.
(Hanna Schlüter, August 2004)
Loudnsick.de:
Nachdem man unter dem Namen THE GHOULS jahrelang als MISFITS- Coverband unterwegs war, wurde es nun Zeit für etwas Neues. Anstatt ausschließlich ihren Einflüssen Tribut zu zollen, begannen die GHOULS auch eigene Songs zu schreiben.
Als man sich 2002 für diesen Schritt ins Ungewisse entschieden hatte ging es plötzlich recht schnell.
Auf dem 2003 erschienenen "This Is Horrorpunk"- Sampler beeindruckten THE OTHER erstmals auf CD mit ihrem ersten eigenen Song "Beware Of Ghouls", welcher auch auf Konzerten gespielt wurde und vom Publikum so gut aufgenommen wurde, dass die Band sich entschloss dieses Projekt fortzuführen. Mit dem nun erschienenen Debüt-Album "They're Alive!" sind neben diesem "Übergangssong" von GHOULS zu THE OTHER noch 12 weitere Titel erhältlich, die allesamt von der großen Gabe, eingängige und zugleich gute Songs zu schreiben zeugen. Beginnend mit "Ripley 8" wird der Hörer mit dem "Go Go Go..."- Chorus bereits auf eine energiegeladene CD eingestimmt, die die gesamte Zeit über auf diesem Niveau bleibt und dieses teilweise sogar nochmals übersteigt.
Die Songs sind so aufgebaut, dass man jeweils beim Refrain zum Mitsingen und/oder -gröhlen eingeladen wird, was sich natürlich bei Konzerten sehr gut macht! Melodisch und druckvoll strömen die THE OTHER-Songs aus dem Lautsprecher und würden sich ebenfalls sehr gut eignen, um einem Unwissenden zu zeigen was Horrorpunk ist und ausmacht.
Doch auch der "gebildete Fiend" wird seine wahre Freue haben mit diesem Album! "The Imp Of The Perverse" fand ich schon beim ersten Hören am schönsten, da dieser Song zumindest im Refrain sehr nach Horrorpunk-Ballade klingt, ansonsten aber schön durchgedroschen wird. Der Backgroundgesang bei "Tarantula" ist sicherlich eine gute Idee, wirkt auf mich aber eher belustigend, da die Vocals in dieser Art nicht wirklich in den Song passen. Doch wo wir gerade bei der "hellen Seite" der CD sind: "Army Of Machines" hat sich ebenfalls zum Anspieltipp meinerseits gemausert, weil dieser Track durch eine Art Händeklatschen und die Drums ebenfalls fröhlich und stimmungsaufhellend wirkt.
Der letzte Song "666 Ways To Die" wirkt ziemlich klischeehaft, ist aber in musikalischer Hinsicht auch nicht schlechter als alle anderen. Schade nur, dass man keine Sprachsamples zu hören bekommt, denn bei der Interpretation von Filmen und literarischen Werken hätte sich das mit Sicherheit angeboten.
Ein liebe- und stilvoll gestaltetes Booklet rundet die ganze Sache jedoch ab, und macht die THE OTHER- CD zu einem starken Debüt!
Fazit:
"They're Alive" ist definitiv nichts für ruhige Stunden, aber genau das Richtige, wenn man sich nach Songs, die einschlagen, und nach Refrains, die im Kopf hängen bleiben sehnt.
Fast schon zuviel Horrorpunk in diesen rund 40 Minuten und fast schon zu hitverdächtig, um mit dem nächsten Album noch eins draufzusetzen. Bleibt nur zu hoffen, dass THE OTHER ihre Songs live ebenso gut umsetzen können, wie die CD es verspricht. Würde nämlich der Backgroundgesang auch nur ein klein wenig zu spät oder zu schwach kommen, verlöre der Song schon an Eingängigkeit und Stimmigkeit.
Anspieltipps:
Army Of Machines, The Imp Of The Perverse
Plastic Bomb:
Die MItglieder von THE OTHER waren bisher als MISFITS-Coverband GHOULS unterwegs. Da sich aber Anfragen nach eigenen Songs häuften, gründeten sie kurzerhand THE OTHER. Sie klingen teilweise täuschend ähnlich im dirketen Vergleich mit alten MISFITS-Songs. Der Sänger hat eine Stimme wie Glenn Danzig. Er kann wirklich singen u. meistert die schnellen Up-Tempo-Nummern ebenso souverän wie die ruhigeren MIdtempo-Balladen. Und auch die Chöre klingen ähnlich. 11 x Horrorpunk vom feinsten! Ein schönes Coverartwork macht dieses Album endgültig zum Highlight.
Southspace.com:
So, wieder einmal gibts Gruselpunk aus dem Hause Fiendforce, diesmal dargeboten von "The Other".
Das Grundrezept folgt den gängigen Stilmustern: Zitate aus dem Horrorkino, Texte von Tod, Zombies und anderen Düsterlichkeiten, Identitäten frisch aus der Gruft, ein Sound, bei dem man sich kräftig im Misfits- bzw. The Damned-Regal bedient hat - soweit so gut, alles Einheitsbrei ?
So leicht braucht man es sich auch nicht zu machen - natürlich erfinden The Other den Horrorpunk nicht neu, aber man kann dieses Genre schlampig darbieten oder man kann sich seinen Teil dazu denken und das eine oder andere Detail einbauen, daß einen dann von den anderen Mitstreitern im Wettkampf um die beste Horrorpunk-Band abhebt. The Other tun sich vor allem mit der Vokalarbeit hervor, hier zeigt man sich sehr variabel und abwechslungsreich und ständig bemüht, nicht in klassisches Glen Danzig-Geheule zu verfallen, sondern auch mal ein paar andere Akzente zu setzen - gelingt ganz gut, auch wenns dann mal aus den üblichen Klischees ausbricht, aber gerade das macht die Sache umso erfrischender, denn den 1000. Klon braucht ja auch mal kein Mensch.
Ansonsten geht das Album recht flott und kurzweilig über die Bühne und man hört es sich sicher gerne noch ein paar Mal zusätzlich an.
by Hannibal
Zillo:
The Other
"They're Alive!"
(Fiendforce/Cargo)
Im (deutschen) Underground sind die Ghouls-Nachfolger The Other schon seit geraumer Zeit ein Begriff. Seit man sich entschlossen hat, nicht nur noch unter dem Banner Ghouls Misfits-Coverversionen zu spielen, sondern als The Other auch eigenes Material zu komponieren, konnte man seinen Fankreis zunächst mit Liveshows erweitern, was sich nun mit dem ersten Albumrelease ausdehnt. Rod Usher und seine Mitgefolgschaft beschränken sich jedoch nicht auf das bloße Kopieren der Altmeister Danzig und Only, sondern würzen die durchgehend treibenden und hymnenhaften Songs auf "They're Alive!" mit eigenem Charakter, der in diesem Genre ja nicht bei jeder Band mitspielt.
Thematisch gibt es, vorgetragen von Ushers dominanten, kraftvollen, aber
gleichzeitig auch warmen, klaren Vocals, die gesamte Palette bzw. den Gang über den Friedhof, als Beispiele seien nur die Sing-A-Long-Garantienummer "Beware Of Ghouls", die Halbballade "The Imp Of The Perverse", das metallisch angehauchte "Down", das schleppende "Wolf" oder die gestochene Tarantel aka "Tarantula" genannt. Weitere schöne Titel wie "Hyde Inside", "Arise Undead" oder "666 Ways To Die" sprechen eine deutliche Sprache, und da dies zudem in knackigster Produktion passiert, darf man The Other getrost als neuen Stern am Horrorpunkhimmel bezeichnen, vereint "They're Alive!" doch die besten Songs, die die Misfits seit "American Psycho" nicht geschrieben haben. Winter
OX Fanzine:
THE OTHER
They’re Alive!
Fiendforce Records/Cargo
Die GHOULS spielen nun eigene Songs, die tief in den dunklen Gewässern der MISFITS-Ära der Neuzeit getränkt sind. 80% der Lieder könnten glatt auf der Famous Monsters“ oder American Psycho“ sein. Rod Usher und seine Kumpanen aber bieten mehr als nur das. Sie beweisen mit Songs wie The Imp Of The Perverse“, Wolf“ oder Down“, dass sie auch eigene Einflüsse in ihre Musik bringen. Vor allem Wolf“ besticht durch schwere Gitarren-Riffs à la LIFE OF AGONY oder DANZIG, wobei mir der recht hohe Gesang in den Strophen etwas herb aufstößt. Ein klarer Gewinner der CD ist Hyde Inside“. Ein schöner, melodischer Midtempo-Stampfer, der schon auf dem ersten Demo für Gänsehaut sorgte. Hierbei kommen dann auch schon mal Keyboards zum Einsatz und gerade der Chorus erinnert mich an das geniale Painful Reminder“ von SNFU. Insgesamt auf jeden Fall ein klasse Album der Horrorpunks aus dem Kölner Raum, wobei ich dazu sagen muss, dass auch hier mit typischen Go’s!“ und Wowohos“ im klassischen MISFITS-Stil nicht gegeizt wird. Ob das nun toll oder eher unoriginell ist, ist Geschmacksache, aber ich zumindest höre THE OTHER tausendmal lieber, als diese lächerliche JERRY-ONLY-BAND. (39:57) Ross Feratu
Metal Heart:
The Other
They’re Alive!
CD (Fiend Force/Cargo)
Wer bei den Meistern kopiert und das auch noch nonchalant zugibt, kann eigentlich kaum verlieren. The Other ist – achtung Überraschung! – die andere Band der Misfits Cover Combo The Ghouls. Das hört man und das stört niemanden, denn man macht gar keinen Hehl aus den großen Idolen. Das witzige daran ist, dass The Other trotzdem besser und vor allem variabler klingen, als so manche ihrer Kollegen. Roh produziert und mit ordentlich Feuer unterm untoten und verrottenden Arsch rocken ihre 13 Songs kräftig drauflos. Textlich werden vor allem Erwartungen erfüllt, musikalisch allerdings ist They’re Alive! eine äußerst feine Sache. Wolf klingt wie eine fiese Kreuzung aus langsamen Darkthrone aus Panzerfaust Tagen mit dem guten alten Danzig Gruselwestern einer Lucifuge; Hyde Inside ist der gediegene Soundtrack zur Gore Prom Night und wer bei Beware Of Ghouls nicht freudestrahlend mitsingt, der kann nur taub sein. The Other reizen die verkrustete Maske des Horrorpunk so weit aus, dass sie aufreisst und neben obligatorisch blutigem Fleisch auch eine Menge an Möglichkeiten für das nächste Album offeriert. Hier sind hörbar Fans am Werk, die genau wissen, wie der Werwolf läuft. Wohlgemerkt Horrorpunkfans und nicht „nur“ Misfits Fans!
8,5 Punkte
Tobias Gerber
In-Your-Face.de:
Es lebt!“ krächzt Dr. Frankenfiend und reckt seine knochigen Hände in den wolkenverhangenen Nachthimmel! Welch Rock’n’ Roll-Monster! Was für ein Triumph! Mit verzückt verdrehten Augen hüpft er, die Luftgitarre im Anschlag, zum heftigst arschtretenden Riffing von „Down“ durch’s Labor. Willenlos wirbeln seine Arme im peitschenden Highspeed-Horrorpunk-Takt von „Dead Boys“, fegen hier ein Präparat aus dem Bord und dort eine Phiole vom Tisch. Schnitt.
Geraume Zeit später, irgendwo in Deutschland: THE OTHER sind dem Kellergewölbe, in dem sie geschaffen wurden, entkommen und treiben eine völlig euphorisierte Meute vor der Bühne mit dem Ohrwurm „Tarantula“ zu Bockssprüngen und frenetischen Oooooh-oooh-Singalong-Einlagen. Unheimlich, wie furios diese vier Herrschaften Hit an Hit reihen, wie sie unbescholtene Bürger, denen man außer einem gewissen Faible für alte Gruselklassiker und den Gesang von Glenn Danzig nichts Böses nachsagen kann, mit einer Mischung aus Melodienseligkeit und Tobsucht unwillkürlich in willenlose Helfershelfer verwandeln, die mit der Aufschrift „I’m Undead“ auf dem Rücken und breitem Grinsen im kalkweißen Gesicht durch die Nacht wanken. Nur, wer wirklich scheintot ist, oder durch seine Plattenkäufe zu den allwöchentlichen Katastrophenmeldungen aus den Charts beiträgt, wird sich der Macht dieses 13-fach ins Schwarze treffenden Debüts entziehen können.
(Christoph)
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GIGS 2009
09.05.2009 - Bottrop, Weekend of Horrors
05.06.2009 - Flensburg, tbc
18.-19.7.2009 - Köln, Amphi Festival
31.07.-2.8.2009 - Rostock, Force Attack Festival
14.08.2009 - Dinkelsbühl, Summer Breeze
15.08.2009 - Torgau, Endless Summer Festival
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